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Zeitumstellung auf Winterzeit

Zeitumstellung auf Winterzeit Zeitumstellung, was bedeutet dies für unseren Körper? Warum werden die Uhren zur Sommer- und Winterzeit umgestellt?

1916 wurde die Zeitumstellung in Deutschland das erste Mal eingeführt. Über den Sinn und Unsinn wird viel diskutiert. Gemäß den Angaben des Bundesumweltamtes wird in der Sommerzeit abends elektrisches Licht gespart. Zugegeben im Sommer ist es zur regulären Aufstehzeit schon angenehm hell und am Abend freuen wir uns, wenn wir das Tageslicht ein wenig länger genießen können. Und im Winter? Den meisten Menschen fällt es schwer aufzustehen, wenn es draußen noch dunkel ist und wenn man am Abend von der Arbeit nach Hause kommt, ist die Finsternis schon wieder allgegenwärtig. Ob die Zeitumstellung nun positive oder negative Auswirkungen auf den Energieverbrauch hat, ist vielleicht statistisch messbar – doch wie steht es um unsere Gesundheit ?

Medizinisch gesehen wird unser Biorhythmus beeinträchtigt. Die Zeitumstellung empfindet der eine somit mehr der andere weniger. Besonders Menschen die an Schlafstörungen leiden oder Kinder bzw. älter Menschen haben oft Mühe diese Zeitumstellung einfach zu verdauen.
Chronobiologen bezeichnen unsere „innere Uhr“ als ein komplexes System, welches sich über Jahrmillionen sehr akkurat auf die Tageszeiten eingestellt hat.
Mediziner erklären, dass unsere biologischen Funktionen während des Tages jeweils Schwankungen unterliegen – so z.B. die Körpertemperatur, Puls und Blutdruck. Jedes Organ reagiert zu unterschiedlichen Zeiten aktiver bzw. passiver. Durch die Abläufe in unserem Körper kommen wir morgens besser oder schlechter „in die Gänge“ und am Abend beeinflusst das Einsetzen der Dunkelheit die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Dies setzt vermehrt bei Dunkelheit seine Tätigkeit im Körper ein und lässt uns müde werden.

Während der Umstellung zur Sommerzeit bedeutet dies:
Durch die Zeitumstellung „nach Vorne“ ist es z.B. 6 Uhr, wenn Sie normalerweise um 7.00 Uhr aufstehen würden. Das Melatonin ist noch aktiv, die Pulsfrequenz und der Blutdruck sind noch im „Dämmer-Rhythmus“. Hierdurch bleibt die Morgenmüdigkeit länger vorhanden, man fühlt sich schlapp und ist oft unkonzentriert. Besondere Vorsicht ist dann im Straßenverkehr geboten! (Im Hochsommer kann dies jedoch völlig anders auf uns wirken, da es dann bereits ab sechs Uhr morgens hell ist – die Melatonin Umstellung bereits stattgefunden hat)

Jetzt zur Zeitumstellung auf Winterzeit wird also der Biorythmus wieder hergestellt – wie schnell sich ein Körper darauf einstellen kann hängt auch von der individuellen Verfassung ab. In der Regel heißt dies: achten Sie auf sich! Horchen Sie in sich hinein und wenn Ihnen die Dunkel-Phase im Winter zu lang wird, können Sie die Ausschüttung des Melatonins durch den „künstlichen Sonnenaufgang“ (Licht-Wecker) beeinflussen. Denn nicht nur die Umstellung der Uhr sondern auch die „Länge der Nacht“, also der Dunkelstunden wirkt sich entsprechend auf unseren Organismus aus. Finden Sie heraus wie Ihr Körper am besten „tickt“, wann und wie Sie sich wohl fühlen und unterstützen Sie Ihre Körperfunktionen dann entsprechend.
Ärgern Sie sich nicht über die Zeitumstellung sondern „arbeiten“ Sie unterstützend mit Ihrem Körper.

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