Moxibustion - wärme gegen Verspannungen und vielem mehr
Bedeutung Moxibustion
Moxibustion Stammt aus dem japanischen und bedeutet die „Verbrennung von Beifuss“ (Yomigi Pflanze). Dieser sitzt als kleiner Klumpen auf die Nadel, wird angezündet und bringt so Wärme über den Akupunkturpunkt (es 361 Punkte) in die ausgewählten Meridiane ein. Moxibustion stärkt das Yang. Es vertreibt Kälte, löst Feuchtigkeit aus den Meridianen und bringt stagnierendes Qi wieder in Bewegung.
Eine abgewandelte Form der Moxibustion kann auch zur Selbstbehandlung genutzt werden.
Dies entweder mit „Moxakegeln“ oder „Moxazigarren“.
Sprechen Sie Ihren Therapeuten darauf an, der Ihnen die Methode erläutert und die entsprechenden Akupunkturpunkte mit einem wasserfesten Stift auf Ihrer Haut markiert.
Moxakegel-Selbstbehandlung
Sie benötigen eine frische Ingwerwurzel und Moxakegel aus dem Fachhandel. Der angezündete Moxakegel wird auf die Ingwerscheibe gelegt, die wiederum auf dem ersten markierten Punkt auf Ihrer Haut liegt. Nach einer kurzen Weile stellt sich ein Wärmegefühl und dann eine etwas stärkere Hitze ein, jetzt schieben Sie die Kombination auf den zweiten Punkt usw. Jeder Akupunkturpunkt sollte 6-8 Mal erhitzt werden.
Seien Sie Vorsichtig, dass die Haut keinesfalls Verbrennungen erleidet.
Moxazigarren-Selbstbehandlung
Die Moxazigarren sind in dünnes Papier gerollte Moxastangen, welche Sie im Fachhandel finden. Sie wird an einem Ende angezündet bis sie glimmt. Nun halten Sie diesen Moxastengel vorsichtig, in einem Abstand von einem halben bis einem Zentimeter über den ersten gekennzeichneten Akupunkturpunkt, bis Sie ein deutliches Hitzegefühl spüren. Dann ca. 3-4 cm entfernt von diesem Punkt halten, bis sich das Hitzegefühl wieder einstellt. Jeder Punkt sollte 30-40 Sekunden erwärmt werden, bevor Sie zum nächsten übergehen. Den gesamten Vorgang 6-8 Mal wiederholen.
Seien Sie Vorsichtig, dass die Haut keinesfalls Verbrennungen erleidet.
Moxibustion bei ausgebildeten Spezialisten hilft bei Mangel- und Schwächesymptomen
Die Durchblutung im gemoxten Gewebe wird erhöht, was eine Verbesserung der Mikrozirkulation beinhaltet und die Produktion der roten Blutkörperchen anregt – die verstärkt das Abwehrsystem des Körpers.
- Migräne
- Schlafstörungen
- Erkrankungen der Atemwege und Asthma
- Rückenschmerzen
- Schiefhals, steifes Genick
- Jegliche Verspannungen – besonders auch bei Sportlern
- Morbus Scheuermann und Morbus Bechterew
- Hexenschuss
- Ichias oder Ischialgie
- Teilweise bei Bandscheibenvorfall
- Schleudertrauma
- Neurologischen Krankheiten
Hintergrund Moxibustion
Bereits bei den alten Ägyptern und Griechen war das Heilen mit Feuer und Wärme über Kräuterverbrennungen bekannt. Hippokrates bekämpfte Ischias Schmerzen sowie Gelenkkrankheiten und Verspannungen mit angezündetem Flachs.
Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.
Weiterführende Links:
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Weiterführende Literatur: