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Dampfbad - gut für Kreislauf, Atemwege uvm

Dampfbad - gut für Kreislauf, Atemwege uvm Bedeutung Dampfbad
Das Dampfbad, bei welchem die Wände und Sitzbänke in der Regel komplett gekachelt sind, wird auch Nebelbad genannt. Die Temperatur ist im Dampfbad wesentlich geringer als in der Sauna, dafür ist die Luftfeuchtigkeit um einiges höher, denn sie liegt bei 100%. Dies ist gut für die Haut, die feuchte Wärme fördert die Durchblutung, reinigt die Poren und belebt die Haut, ohne sie durch Hitze zu belasten. Die Temperatur liegt im Dampfbad bei 45-60 Grad und ist somit sehr kreislaufschonend. Welches für ein angenehmes Wohlbefinden sorgt. Gerne wird das Dampfbad mit einer Lichttherapie oder der Zugabe von ätherischen Ölen ergänzt.

Das Dampfbad kann unterteilt werden in:
- römisches Dampfbad, Caladrium (30-50°C, Luftfeuchtigkeit unter 60%)
- türkisches Dampfbad, Hamam (40-50°C, Luftfeuchtigkeit 100%)
- russisches Dampfbad, Banja (40-50°C)
- modernes Dampfbad (um 50°C, viel Dampf durch einen Dampfgenerator)
- Softdampfbad (40-55°C, ca. 50% Dampf durch einen Verdampfer)
- irisches Dampfbad (um 50°C, kaum Dampf aufgrund Frischluftzufuhr)

Das Dampfbad schafft Linderung und hilft bei:
- rheumatischen Beschwerden
- befeuchtet die Atemwege, wirkt Schleimlösend
- wirkt wohltuend bei Erkältungen mit Husten und Heiserkeit
- ebenso bei Heuschnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Kiefer- und Stirnhöhlen

Wohltuende Duftaromen wie Eukalyptus, Zitronenmelisse oder auch Gewürze beugen Erkältungskrankheiten vor.

Durch den Besuch eines Dampfbades wird nicht nur das Wohlbefinden erhöht, es stellen sich auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit ein. So werden zum Beispiel Muskeln gelockert und Verspannungen lösen sich auf.

Die orientalische Variante des Dampfbades, der Hammam, ist geschlechterspezifisch getrennt. Dort wird nicht nur das Dampfbad genossen, es dient auch dem Pflegen der sozialen Kontakte.

Von Land zu Land sind die Verhaltensregeln in den Dampfbädern unterschiedlich. In großen Saunaanlagen wird sich vor dem Dampfbaden geduscht. Innerhalb der Dampfkabine ist man unbekleidet, setzt sich aber auf ein großes Handtuch.
Im asiatischen Raum und in den USA werden die Textilsaunen gepflegt. Dabei bleibt man auch im Dampfbad bekleidet. Für die Gesundheit ist das eher nicht zuträglich, da sich leichter Bakterien bilden und die Blutzirkulation erschwert wird.

Hintergrund / Geschichte zu Dampfbaden
Natur- und frühe Kulturvölker stiegen zum Baden in Flüsse, Seen oder ins Meer. Die Griechen kannten zur Zeit Homers bereits die Badewanne und pflegten eine Badekultur, zu welchem sie, genau wie die Römer, Badehäuser errichteten, welche ihnen auch für den sozialen Austausch wichtig waren. Reste einer tönernden Badewanne wurden bei Ausgrabungen eines Badehauses, auf der Burg von Tiryns, aus dem Jahre 1400 vor Christus gefunden.


Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


Weiterführende Links:

Thermotherapie - Wärme- und Kälteanwendungen

Thalasso - sanfte Heilung durch Meerwasser

Balneo Therapie - die sanften Wasseranwendungen

Cleopatrabad - Pflege für Haut und Sinne

Rasul-Bad - Wellness, Reinigung, Entspannung, Wohlbefinden

Vedische Medizin - uraltes ganzheitliches Wissen

Kneipp - Wasser für die Gesundheit

Thai Massage - Ayurveda und TCM Komponenten

Dorn Breuss - Wirbel Blockaden sanft beheben

Homöopathie, Aktivierung der Selbstheilungskräfte


Weiterführende Literatur zu Dampfbädern:

Hier finden Sie Hotels, Arrangements und Spezialisten zu diesem Thema:


Savoy Westend Hotel

Radisson Blu Hotel, Stralsund

Eden Spiez

Hotel EDEN im Park

Parkhotel Delta

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