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Akupunktur, Energie Stimulierung durch feine Nadeln

Akupunktur, Energie Stimulierung durch feine Nadeln Begriff
Akupunktur ist ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Seit über 2000 Jahren ist diese Form der „Energie-Stimulierung“ bekannt. 362 klassische Akupunkturpunkte und eine Vielzahl Punkte ausserhalb der Meridiane (PAM-Punkte) sind bedeutsam. Die Chinesen vergleichen die Akupunkturpunkte mit Flüssen auf einer Landkarte. Sind die Meridiane die Flüsse, so bilden die Akupunkturpunkte die Orte, die an diesen Flüssen liegen. An diesen Orten hat man den Zugang zum Fluss, dem Qi in dem jeweiligen Meridian. Die Dichte dieser Zugangspunkte bzw. die Abstände zwischen den einzelnen Akupunkturpunkten ist ganz unterschiedlich.

Behandlung
Die Behandlung erfolgt durch den Einstich dünner, spezieller Akupunkturnadeln in die Akupunkturpunkte am Meridian. Ziel ist, je nach Bedarf, den Qi-Fluss zu kräftigen oder Blockaden zu lösen und sogar krankhaftes Qi aus dem Körper auszuleiten. Die Behandlung kann an allen entsprechenden Körperstellen durchgeführt werden, so auch am Ohr, Augen, Mund oder Schädel (Stirn und Schläfen). Eine erweiterte Form der Akupunktur ist die der Moxibustion.

Schafft Linderung / Hilft bei:
Akupunktur kann sowohl auf körperliche sowie auch auf psychische Störungen einen positiven Einfluss haben
, da die Stimulierung eines Meridians auch einen Einfluss auf Organe hat, wie die folgende Tabelle zeigt. In der Praxis zeigt sich, dass folgende Erkrankungen sehr gut auf Akupunktur ansprechen und eine hohe Chance auf Besserung oder Heilung haben:

Atemwegserkrankungen (u.a. Heuschnupfen, Asthma, Bronchitis)
Augenerkrankungen (u.a. Retinitis, Konjunktivitis, Katarakt)
Magen-Darm-Erkrankungen (u.a. Gastritis, Verstopfung, Übergewicht, Diarrhö)
Neurologische Erkrankungen (u.a. Kopfschmerzen, Migräne, Ischialgie, Lähmungen nach Schlaganfall)
Orthopädische Erkrankungen (u.a. Knie-, Hüftschmerzen, Arthrosen, BWS, HWS, LWS)
Psychovegetative Erkrankungen (u.a. Schlafstörungen, Nervosität, Prüfungsangst)
Suchterkrankungen (u.a. Rauchen, Esssucht, Drogensucht)

Hintergrund
In der komplementären Betrachtungsweise ist die Akupunktur der schulmedizinischen Therapie bei vielen Erkrankungen überlegen
. Durch den Einstich der Akupunkturnadel wird ein Reiz im Körper ausgelöst, der durch wiederholte Anwendungen bestimmte Mechanismen trainiert, die der Schmerzverarbeitung, Widerstandsfähigkeit, psychischen Stabilität und Wundheilung dienen. Des Weiteren bildet der Körper Serotonin, auch oft als Glückshormon bezeichnet, weil es antidepressive Substanzen aufweist. Die körpereigene Cortison- und Opiatproduktion wird zudem angeregt, welche als Entzündungs- und Allergiehemmung benötigt werden, zur Schmerzreduzierung beitragen und zur Entspannung des Nervensystems dienen sowie die Leistungsfähigkeit steigern.

Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


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