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Lichttherapie erhellt Ihren Winter

Lichttherapie erhellt Ihren Winter Begriff
Eine Lichttherapie ist ein von der wissenschaftlichen Medizin anerkanntes Verfahren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen
. Mit Lichttherapie behandelt werden Depressionen und die damit häufig verbundenen Schlafstörungen, die für die Betroffenen einen Stressfaktor darstellen können.

Eine Lichttherapie ist bereits die wiederkommende Sonne im Frühling die vermehrt Licht und Wärme ausstrahlt. Allein dadurch verbessert sich bereits die Stimmung vieler Menschen.

Verantwortlich für diesen Effekt ist die vermehrte Produktion von chemischen Botenstoffen im Gehirn. Die zunehmende Lichteinstrahlung bewirkt, dass mehr Serotonin und Noradrenalin ausgeschüttet werden, die sogenannten „Gute-Laune-Macher“.

Bei abnehmendem Licht im Herbst werden diese Botenstoffe wieder gedrosselt und mehr Melatonin gebildet, ein Hormon, das den Schlaf fördert. Viele Menschen leiden deshalb in der lichtarmen, kalten Jahreszeit unter einer Winterdepression.. Die Betroffenen fühlen sich lustlos und immer müde, klagen häufig über vermehrten Appetit und Gewichtszunahme sowie über eine gedrückte Stimmung.

Behandlung
Gegen diese Form der Depression hilft eine Lichttherapie; eine Behandlung mit fluoreszierendem Licht in einer Stärke von 10 000 Lux. Der Patient schaut täglich aus mindestens 1m Abstand für etwa 20 bis 60 Minuten am besten direkt nach dem Erwachen in eine Tageslichtlampe oder vergleichbar helle Lichtquelle.

Zweimal täglich für etwa 30 Minuten angewandt, reduziert die Lichttherapie die Ausschüttung von Melatonin und regt die „Gute-Laune-Macher“ an, bewirkt also einen künstlichen Frühling.

Wichtig ist, dass das Licht auf die Netzhaut fällt, der Patient muss aber nicht direkt in die Lichtquelle sehen. Sonnenbrand oder ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs brauchen die Patienten dabei nicht zu fürchten, denn die Lampen geben keine UV-Strahlen ab.

Manche Personen gehen zur Behandlung in eine Arztpraxis oder Klinik, andere schaffen sich ein solches Lichttherapiegerät für zuhause an, um unabhängig zu sein.
Den meisten bleibt damit nicht nur die jährliche Depression erspart, sondern auch der Einsatz von Psychopharmaka. Bei weiteren Krankheiten wie Bulimia nervosa wird ein positiver Einfluss der Lichttherapie beobachtet, ist aber noch nicht vollständig erforscht.

Eine zweite Form von Lichttherapie, ist die Phototherapie mit UVA- und UVB-Strahlen, die bei Neurodermitis, Psoriasis, Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) und chronischen Handekzemen eingesetzt wird, wenn eine lokale Behandlung mit Salben keine Besserung gebracht hat oder sehr große Hautareale betroffen sind.

Durch das Auftragen einer Salbe oder mit einem Badezusatz, der die Haut für das Licht aufnahmefähiger macht, kann die Wirkung der Bestrahlung noch gesteigert werden. Diese Kombinationsbehandlung wird PUVA genannt und ist eine photochemische Therapie mit UVA-Strahlen. Einen Nachteil hat diese Art der Lichttherapie allerdings: Die Patienten tragen durch die Behandlung ein erhöhtes Risiko für ein vorzeitiges Altern der Haut oder sogar eine Hautkrebserkrankung. Deshalb kann diese Therapie nur unter Aufsicht eines Arztes und nicht in Selbstbehandlung stattfinden, damit Nutzen und Risiko gut abgewogen werden.

Die dritte Art der Lichttherapie, hilft Neugeborenen mit einer Gelbsucht. Tritt in den ersten Lebenstagen eines Babys eine gelbliche Verfärbung der Haut und der weißen Augäpfel auf, dann ist die Ursache eine zu hohe Bilirubinkonzentration im Blut. Die Leber kann ihrer Aufgabe, diesen gelb-grünen Blutfarbstoff aus dem Blut herauszufiltern, noch nicht genügend nachkommen. Bleibt der Bilirubinspiegel weiterhin hoch, kann das zu einer Schädigung von Gehirn und Hörvermögen führen. Zur Behandlung wird das Baby in einen Brutkasten gelegt und mit blauem Licht bestrahlt. Dies hilft dem Körper, das Bilirubin rascher abzubauen. Schon nach einigen Tagen kann die Therapie meist beendet werden.

Allgemein Lichttherapie
Schafft Linderung / Hilft bei:
Gelbsucht, Neurodermitis, Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) und chronischen Handekzemen

Psychovegetative Erkrankungen (u.a. Depressionen, Schlafstörungen)
Suchterkrankungen (u.a. , Esssstörungen wie Bullemia nervosa)

Hintergrund
Andere Formen von Lichttherapie, etwa im Solarium, können nicht empfohlen werden. Die Risiken sind im Vergleich zum Nutzen viel zu hoch.


Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


Weiterführende Links:

Prävention statt Heilung

Homöopathie, Aktivierung der Selbstheilungskräfte

TCM

Atemtechnik und rechtes Denken nach Dr. Shioya

Qigong - heilende Bewegung

Die sanfte Bewegung des Tai Chi

Akupressur hilft ganz einfach

Aromatherapie - eine duftende Heilpraktik

Klangschalentherapie - die sanfte Tiefenmassage



Weiterführende Literatur zu Lichttherapie:




Die heilende Kraft des Lichts
Lichttherapie von Jürgen Zulley und Anna Wirz-Justice1999, ISBN 3-89783-020-5
Herbst-/Winterdepression und Lichttherapie
Rat und Hilfe bei Schuppenflechte
Neurodermitis und Allergien

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