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Vedische Medizin - uraltes ganzheitliches Wissen

Vedische Medizin - uraltes ganzheitliches Wissen Begriff Vedische Medizin

Die vedische Kultur, mit ihrem Ursprung in Indien, ist wohl die älteste Kultur der Menschheit mit dem Ziel der Gewinnung einer individuellen, spirituellen Selbsterkenntnis des Menschen, unterstützt durch das Angebot eines differenzierten Spektrums von Wegen und Betrachtungsweisen, auf der Basis eines einheitlichen Wissens.

Veda heißt Wissen, Intelligenz. Gemeint ist dabei die ganzheitliche Intelligenz der Natur.
Schon vor 7000 Jahren haben sich die damaligen Weisen und Priester mit den Geheimnissen des Lebens auseinandergesetzt und ihre Erkenntnisse weitergegeben. Dabei beschäftigten sie sich mit den verschiedensten Facetten des menschlichen Wissens und ihrer Kultur. Uns sind neben Texten mit philosophische Betrachtungen, auch Texte über Musik, Architektur, Politik, Medizin, Theater, Ernährung, Astrologie und anderes mehr bekannt.
Wesentliche Prinzipien der vedischen Wissenschaft wurden von anderen Kulturkreisen übernommen. Das gilt zum Beispiel für die chinesische Medizin, aber auch für die tibetische Heilkunde, die griechische Medizin (Hippokrates) sowie das Heilwissen der alten Perser und Ägypter.

Grundgedanke war: Jedes Individuum trägt ein unbewusstes, inneres Wissen um sein existenzielles Sein und den Bauplan seiner Körperstrukturen in sich. Es ist dabei natürlicherweise bestrebt, die Ordnung und Harmonie in seinem Organismus permanent im Gleichgewicht zu halten. Nach dem Prinzip der Kommunizierenden Röhren, besteht ein ständiges Bestreben, Ungleichheiten in Form von Funktionsstörungen auszugleichen. Diese Selbstheilungskräfte gilt es medizinisch gesehen zu unterstützen und zu fördern (Prävention).

Die Bewahrer des Wissens und der spirituellen Traditionen, gaben ihre Erkenntnisse über Generationen in ihren Schriften, die alle Bereiche transzendentalen und materiellen Wissens miteinander verbanden, weiter. Die Lehrer selbst hatten dabei die höchste Stufe der Verinnerlichung und Bewusstseinserweiterung erreicht.

Ein Nachkomme aus den Lehrergenerationen der vedischen Traditionen, der Mönch und Physiker Maharishi Mahesh Yogie (Maharishi = der große Seher), hat erst vor etwa 20 Jahren das alte Wissensgut zusammengefasst, runderneuert und in die Sprache der modernen Zeit transferiert. Er realisierte sein umfassendes Projekt mit indischen Gelehrten aber auch mit Hilfe von westlichen Wissenschaftlern und Ärzten. Die so entstandene, moderne Version der Veda-Medizin, wird "Maharishi Ayur-Veda" genannt. Sie integriert modernste wissenschaftliche Forschung und westlichen Medizinstandard mit dem uralten Wissen der vedischen Rishis (Weisen).

Die ayurvedische Medizin, fußt damit auf dem ältesten Naturheilverfahren der Menschheit - Ayur = das Leben, Ayurveda = die Wissenschaft vom Leben - an der Seite des heutigen, medizinischen Kenntnisstands.
Sie ist eine Komplementärmedizin, nicht gegen die Schulmedizin gerichtet, sondern eine Ergänzung zum Wohle des Patienten. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der chronischen Erkrankungen, der Vorsorgemedizin und der Förderung der Gesundheit durch eine positive Lebensweise.

Für Ayurveda ist der einzelne Mensch eine unteilbare Einheit von Körper, Geist und Seele. Es wird das Wohlbefinden des ganzen Menschen in den Vordergrund gestellt. In Diagnose und Therapie wird jeder Mensch entsprechend seiner eigenen, komplexen Regelkreise behandelt. Die individuelle Konstitution wird von drei Energien bestimmt, deren Mischung letztlich die menschliche Persönlichkeit ausmacht, die VATA, die PITTA und die KAPHA (die drei Doshas). Alle drei Energien sind in einem ständigen Ausgleichs- und Anpassungsprozeß. Die Gesamtharmonie bestimmt letztlich den Gesundheitszustand des Einzelnen. Hier liegt die Erklärung dafür, dass die bei Ayurveda angewendeten Therapien immer auf den einzelnen Patienten angesetzt werden müssen. Dies ist übrigens auch eine der wesentlichen Forderungen der TCM.

Insgesamt umfaßt die Maharishi Vedische Medizin 40 Untergruppen, die sich wiederum in mehrere Hauptgruppen zusammenfassen lassen. Neben dem Maharishi Yoga, der vedischen Astrologie, der vedischen Architektur und der vedischen Musik ist die Maharishi Ayurveda das im Westen bekannteste Teilgebiet.
Geschichtlich begründet es sich aus drei, nach ihren Gründern benannte, Lehrrichtungen. Die Schule nach Charaka konzentriert sich dabei auf die innere Medizin, die nach Sushruta auf die Chirurgie und schließlich die im 7. Jahrhundert entwickelte Synthese aus den beiden ersten Lehrmeinungen, die Vagbhata, die unter anderem neue Krankheitsbilder beschreibt und die Heilkräuteranwendung erweiterte.

Bei allen dreien finden wir eine Unterteilung in 8 Fachrichtungen, nämlich die Innere Medizin, die Chirurgie, die Toxikologie, die Psychiatrie, die Krankheiten der Augen und des Kopfes, Kinderheilkunde und Geburtshilfe, Verjüngung und Regeneration sowie die Aphrodisiaka.

An therapeutischen Anwendungen haben sich bei uns im Westen inzwischen folgende Verfahren etabliert:
» Pulsdiagnose
» Ernährungsberatung
» Pflanzenheilkunde
» Entschlackungskuren
» Körper- und Atemübungen
» Transzendentale Meditation
» Musiktherapie
» Vibationstechniken

Die Leistungen werden sowohl von einzelnen Praxen, aber auch von großen Kliniken erbracht.

Vielen Dank an Natascha Kahn, die diesen Text zur Verfügung gestellt hat.
Natascha Kahn ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und verfügt über weitere Diplome : Ernährungsberatende Ärztin, manuelle Therapie, Akupunktur, Kinesio-Taping Therapie, sowie einer abgeschlossene, dreijährige Weiterbildung an der Universität Witten/ Herdecke in TCM und chinesischer Phytotherapie.
Aktuell: Studiengang chinesische Diätetik
E-Mail : altmed@ghm-infosite.de / www.ghm-infosite.de
Gemeinschaftspraxis Dr. Pelzmann/Natascha Kahn
Hagener Str. 376; 44229 Dortmund
Tel.: 0231/7930770


Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


Weiterführende Links:

Ayurveda - mehr als Stirnguss und Massagen

TCM

Durch Autogenes Training zur tiefen Entspannung

Klangschalentherapie - die sanfte Tiefenmassage

Atemtechnik und rechtes Denken nach Dr. Shioya

Qigong - heilende Bewegung

Die sanfte Bewegung des Tai Chi



Weiterführende Literatur zu Ayurveda und Vedische Medizin:

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