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Phytotherapie - ganzheitliche Pflanzenkunde

Phytotherapie - ganzheitliche Pflanzenkunde Begriff
In der Phytotherapie werden Beschwerden mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt
. Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Therapieverfahren.

Die Phytotherapie ist als wissenschaftlich fundierte Medizinrichtung anerkannt und wird von Naturheilpraktikern ebenso wie von Ärzten eingesetzt.

Prinzipiell zeichnet sich die Naturheilkunde dadurch aus, dass sie gut verträglich und nebenwirkungsarm ist. Die Pflanzen werden eingesetzt als Frischpflanzen oder Extrakte und werden weiterverarbeitet u. A: zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben. Die pflanzlichen Präparate haben ein breites Wirkungsspektrum und generell weniger Nebenwirkungen als die synthetische Medikamente.

Sowohl die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und die indische Ayurvedische Medizin beziehen die Pflanzenheilkunde in ihre ganzheitlichen Heilmethoden ein. Bereits vor mehr als 3.000 Jahren wurden in China und Indien Krankheiten mit Hilfe von Heilpflanzen behandelt. Auch der griechische Begründer der abendländischen Medizin Hippokrates setzte diese Lehre bereits 370 Jahre v. Chr. in Griechenland und Kleinasien ein. Heute wird Hippokrates Ausrichtung als Traditionelle Europäische Medizin (TEN) bezeichnet.

Phytotherapie Schafft Linderung / Hilft bei:
Die pflanzlichen Arzneimittel wirken ganzheitlich auf Psyche und Körper. Sie werden besonders bei Befindlichkeitsstörungen und leichten Erkrankungen angewendet. Dazu gehören zum Beispiel niedriger Blutdruck und leichte Herz-Kreislauf-Störungen, kleine Wunden, unreine Haut, Reizblase, Wechseljahre und Venenleiden.
Atemwegserkrankungen (u.a. Husten Erkältungen, Rachenraumentzündungen, Bronchitis)
Magen-Darm-Erkrankungen (u.a. Magenprobleme und Verdauungsstörungen, Übergewicht)
Neurologische Erkrankungen (u.a. Kopfschmerzen, Migräne, Ischialgie, Lähmungen nach Schlaganfall)
Orthopädische Erkrankungen (u.a. Gelenk- und Muskelschmerzen)
Psychovegetative Erkrankungen (u.a. Leistungstief und Antriebsschwäche, Schlafstörungen, Nervosität, Prüfungsangst und Unruhe)

Hintergrund
Laut dem Allensbach-Instituts, erklärten mehr als 70 Prozent der Bundesbürger in einer repräsentativen Umfrage, dass sie solche pflanzliche Medikamente regelmäßig verwenden.
Fast drei Viertel unserer Arzneimittel haben einen natürlichen Ursprung.
Die pflanzlichen Medikamente, deren Wirksamkeiten oft auf jahrhundertealter Erfahrung gründet, bedürfen einer wissenschaftlichen Fundierung, damit sie vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen werden können.

Nach neuen und wirksamen Substanzen aus biologischen Quellen, wird weltweit geforscht, besonders interessant für die Zukunft scheinen hier die zum Teil unbekannten Pflanzen zum Beispiel in den Urwäldern Südamerikas und des Amazonasgebietes oder aber auch die Tiefen der Ozeane zu sein.
Bei allen Erkrankungen sollte unbedingt der Rat eines Arztes eingeholt werden, denn nicht alle pflanzlichen Präparate sind völlig ohne Nebenwirkungen.

Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


Weiterführende Links zu diesem Thema:

Homöopathie, Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Prävention statt Heilung

Erkältungen vorbeugen – Immunsystem stärken

TCM

Atemtechnik und rechtes Denken nach Dr. Shioya

Qigong - heilende Bewegung

Akupressur hilft ganz einfach

Aromatherapie - eine duftende Heilpraktik

Klangschalentherapie - die sanfte Tiefenmassage


Weiterführende Literatur zu Phytotherpie:

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