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Minze wohltuent und beliebt gegen Kopfschmerzen und Magen-Darm Störungen

Minze wohltuent und beliebt gegen Kopfschmerzen und Magen-Darm Störungen Minze

Die Minze ist ein seit jeher beliebtes Kraut, welches vielfältig in Speisen bzw. als Pfefferminztee oder gerne auch in Süsswaren oder Getränken eingesetzt wird.

Botanischer Name:
Menthae piperitae aus der Familie der Lippenblütler.

In der Volksmedizin ist die Minze ein seit Jahrhunderten angewandtes, bewährtes Heilmittel gegen Kopfschmerzen, sogar bei Migräneanfällen. Und noch eine Heilwirkung hat das grüne Minze-Kraut: Schon Hildegard von Bingen, die berühmte kräuterkundige Äbtissin, empfahl die Krauseminze zur Förderung der Verdauung.

Noch heute wird die Minze bei Magen-Darm-Störungen eingesetzt. Egal ob Blähungen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, Reizdarm oder Mundgeruch, die enthaltenen Gerbstoffe und ätherischen Öle wie das Menthol veranlassen die Leber, mehr Gallensaft zu produzieren, der für eine gute Verdauung besonders von fetthaltigen Nahrungsmitteln unentbehrlich ist.

Das bekannte japanische Heilpflanzenöl wird ebenfalls aus Minze hergestellt und wird vor allem zum Einreiben gegen Kopfschmerzen und Muskelschmerzen, zum Inhalieren bei Atemwegsinfekten oder zum Einnehmen bei Magen-Darm-Beschwerden genutzt.

Bei der Minze kann man übrigens unbedenklich die Pflanze mit Stängel und Blätter zur Herstellung von Tee verwenden, am besten schneidet man die Stängel bodennah ab, bindet sie mit einer Schnur zu kleinen Büscheln zusammen und hängt sie an einem luftigen warmen Ort zum Trocknen auf. Dort können sie bis zum Gebrauch hängen bleiben oder in kleine Stücke geschnitten und in Gläser gefüllt werden.

Immer beliebter wird auch ein Zweig frischer Minze in einem Krug Wasser, auch Zitronen- oder Limonenscheiben passen dazu. Das natürliche Aroma schmeckt gut und erfrischt.

Die Minze wächst sehr unkompliziert in feuchten, nicht zu lockeren Böden und treibt jedes Jahr im Frühling wieder aus, wer einen Garten oder grösseren Balkon hat, sollte sich die Anschaffung einiger Pfefferminz-Jungpflanzen überlegen.

Geschichtliches
Die zahlreichen alten Minzesorten gibt es zum Teil schon seit Jahrtausenden, rund um das Mittelmeer wuchsen sie ursprünglich und sind heute in ganz Europa und Nordamerika heimisch, weil inzwischen winterharte Züchtungen angeboten werden.

In Vorderasien wird die ursprüngliche Heimat der Minze vermutet. Noch heute ist in arabischen Ländern ein Besuch oder der Abschluss eines Geschäftes ohne ein Glas Pfefferminztee mit viel Zucker nicht denkbar. Der Tee wird dabei übrigens ausschliesslich heiss getrunken, während man sich in Europa gerne nach den Aussentemperaturen richtet und im Sommer eine gekühlte Variante des Getränks bevorzugt.

Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


Bücher zum Thema:
Minze. Frisch - aromatisch - gesund
Hildegard von Bingen - das Pflanzen- und Kräuterbuch

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