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Schokoladen Massagen

Schokoladen Massagen Begriff
Stand Schokolade schon immer im Ruf die Nerven zu beruhigen und die Freisetzung des körpereigenen Glückshormons Serotonin zu fördern, so findet mittlerweile auch die äußere Behandlung mit Schokolade im Wellnessbereich ihren Platz.
Eine Massage mit einem auf Körpertemperatur erwärmten Schokolade- Mandelöl-Gemisch ist ein außergewöhnliches Wellness- Erlebnis das alle Sinne anregt.
Solch eine Massage harmonisiert das gestresste Nervenkostüm, entschlackt und wirkt positiv auf das Herz- Kreislauf- System.
Wie bei den Traubenkernen sind in der Kakaobohne in größerer Konzentration Polyphenole enthaltenen, welche die freien Radikale binden und neutralisieren.
Das Wort Schokolade leitet sich ab vom Namen des ersten kakaohaltigen Getränkes, dem Xocóatl oder Xocólatl (Nahuatl: Xócoc‚ bitter‘, atl‚ Wasser‘; also ‚bitteres Wasser‘ oder ‚Kakaowasser‘) der Azteken. Die Verwendung von Kakao bzw. der Schokolade sowohl als Genusssmittel als auch als Medizin ist für Lateinamerika und Europa belegt. Schokolade wurde als kräftigend und als Aphrodisiakum empfohlen.

Behandlung
Durch die Beigabe von Shea- Nussbutter und Mandelöl wird ein Schokoladenbalsam kreiert. Zunächst wird das Schokoladenbalsams warm auf den Körper gegossen. Während der anschließenden Massage übertragen sich die Wirkstoffe und die Haut nimmt diverse Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine auf.
Die Kakaobutter wirkt beruhigend und stimulierend zugleich und die erschlafften Partien am Körper werden gefestigt.
Die Haut wirkt nach einer solchen „Hot Chocolate Massage“ seidigweich, sieht glatt, gepflegt und jugendlich frisch aus. Die sinnlich- exotischen Düfte der Schokolade setzen zudem das körpereigene Glückshormons Serotonin frei und wecken Lebensfreude und fördern Entspannung und Wohlbefinden.

Hintergrund / Geschichtliches
Das erste Mal wurde der Kakaobaum vermutlich um 1500 v. Chr. von den Olmeken der mexikanischen Golfküste genutzt. Ab 600 n. Chr. wurde der Kakao dann von den Maya angebaut. Die Azteken waren es dann; die dem mit kaltem Wasser vermischten Kakaogetränk den Namen: Xocolatl. gaben. Der aztekische König Montezuma hat das kakaohaltige Getränke in großer Menge zu sich genommen aber erst 1528 wurde der Kakao von den spanischen Eroberern unter Führung von Hernán Cortés nach Europa gebracht und 1544 wurde Schokolade erstmals als Getränk am spanischen Hof getrunken.
Da sie sehr teuer waren, konnten sich Schokolade zunächst nur reiche Adlige leisten. Erst die Pressung des Kakaos und die anschließende Vermahlung zu Kakaopulver, die auf den Holländer Coenraad Johannes van Houten zurück gehen, machte Kakao zu einem Massenprodukt
Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade in Apotheken als „Stärkungsmittel“ verkauft

Die Legende, das Schokolade oder Schokoladenprodukten Rinderblut beigemengt wird, ist nicht richtig. Die EU-Richtlinien und auch die deutsche Kakao- und Schokoladenverordnung schreiben vor welche Bestandteile in Schokolade enthalten sein dürfen.

Schokolade besteht zu beträchtlichen Teilen aus Fett und Zucker. In 100 Gramm dunkler Schokolade sind diverse Inhaltsstoffe enthalten.
Mit 54 g Kohlenhydrate (Zucker) überwiegen die Dickmacher und eine Tafel Schokolade deckt bereits (550 Kilokalorien pro 100 g) an Kalorien eines erwachsenen Menschen. Das entspricht ungefähr einem Viertel des Kalorien Tagesbedarfs!. Daneben enthält sie: 27g Lipide (Fette), 9 g Ballaststoffe: 6 g Protein („Eiweiß“) und 1g Wasser sowie Spuren diverse Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Phosphor, Chlor, Calcium, Natrium, Eisen, Kupfer, Nickel, Zink, Fluor und Iod in Ionenform.

Der Schokoladenkonsum ist mit über 11 Kilogramm pro Kopf und Jahr besonders hoch in der Schweiz und in Deutschland. In den USA liegt er z. B. bei 5 Kilo und in den europäischen Ländern, Italien, Spanien und der Niederlande bei ca. 3 Kilo.
In Asien (Japan) dagegen wird der Schokoladenkonsum nur mit ca. 2 Kilo angegeben.
Seit einigen Jahren spricht eine breite Schicht der chinesichen Bevölkerung der süssen Verlockung zu, was wiederum die Preise für Schokolade in die Höhe treibt.

Wirkung:
Ungesüßtes Kakaopulver enthält 1 bis 3 Prozent Theobromin, das chemisch dem Koffein ähnlich ist; es hat aber eine deutlich andere Wirkung auf den Organismus, da es mild und dauerhaft anregend, aber auch leicht stimmungsaufhellend wirkt.
Schokolade, mit hohem Kakaoanteil, kann nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen den Spiegel an herzschützenden Antioxidantien (Flavonoid namens Epicatechin) im Blut für einige Stunden stark anheben. Allerdings wird dieser positive Effekt bei gleichzeitigem Genuss von Milch wieder neutralisiert.

Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


Weiterführende Literatur zum Thema Schokolade:

Industrial chocolate manufacture and use. Stephen T. BeckettIn Fachkreisen auch bekannt als die Schokoladenbibel

Schokolade, die süßeste Verführung. von Maricel Presilla

Food of the Gods. Cure for Humanity?. A Cultural History of the Medicinal and Ritual Use of Chocolate. von Teresa L. Dillinger u. a


Weiterführende Links:

Prävention statt Heilung

Homöopathie, Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Atemtechnik und rechtes Denken nach Dr. Shioya

Qigong - heilende Bewegung

Akupressur hilft ganz einfach

Aromatherapie - eine duftende Heilpraktik

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