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Heilpflanze Thymian

Heilpflanze Thymian Botanischer Name:
Thymus vulgaris


Herkunft/Vorkommen:
Wer schon einmal die Länder rund um das Mittelmeer oder ins besondere die Provence besucht hat, kennt ihn: den Thymian. Auch in der provencalischen Küche ist diese Gewürz unentbehrlich. Die zart weißen, violetten oder rosa Blüten des Thymian duften nach Zitrone, Orange, Pfeffer oder Kümme. Auch in unseren Breitengraden ist der Thymian ein sehr beliebtes Würzkraut, welches oft im Garten oder auf der Fensterbank gezogen wird.
Thymian findet man auch auf dem Wochenmarkt, aber auch alternativ in Online-Shops, die oft eine große Auswahl von mehr als 40 verschiedene Thymiansorten anbieten.

Aufzucht und Lagerung:
Beim Pflanzen eines Thymians sollte der Erde etwas Sand beigemischt und nur mäßig gegossen werden.
Thymian sollte kurz vor der Blüte geerntet werden, dann ist die Würzkraft des Thymians am stärksten. Die kleinen Büschel werden am besten aufgehängt und getrocknet, danach lassen sich die Thymian-Blätter mühelos abstreifen und beim Kochen verwenden.

Schafft Linderung / Hilft bei:
Thymian kennt man schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze. Seine Er enthält in allen Pflanzenteilen ätherische Öle, Thymol sowie Bitter und Gerbstoffe. Von den alten Römern und Griechen wurden die kleinen Blättchen als Tee gegen Atemwegsinfekte verwendet oder eine Lösung zum Gurgeln zubereitet. Thymian löst festsitzenden Husten und lindert Hustenkrämpfe. Auch gegen Verdauungsbeschwerden wurde Thymian eingesetzt. Zudem lindert Thymian Schmerzen, wirkt desinfizierend und kann auch Krämpfe stillen.
Äusserlich wendet man Thymian bei Quetschungen und Verstauchungen an. Auch wird er für Kräuterkissen genutzt sowie wegen seiner nervenstärkenden Eigenschaft als Badezusatz.
Bei Rheuma und Nervenschwäche sowie bei Schlaflosigkeit hat eine Behandlung mit Thymian schon Erfolge erzielt.
Thymian-Tee innerlich hilft bei Lungenverschleimung, Keuchhusten, Bronchitis, Sodbrennen, Magenverschleimung, Unterleibskrämpfen und Leberbeschwerden sowie gegen starke Blähungen.

Anwendung:
Man kann Thymian als Tee, Tinktur und Extrakt gleichermassen in Anwendung bringen, sollte sich aber vor einem Zuviel in Acht nehmen. Eine unbegrenzte Verwendung kann zu Vergiftungserscheinungen führen.
Zum Thymian-Tee im Aufguss verwendet man 1 Teelöffel Kraut auf 1 Tasse kochendes Wasser (nicht kochen!). Tagesmenge 2 Tassen.
Als Tinktur und Extrakt können 3mal 15-20 Tropfen genommen werden.

Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


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