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Durch Fasten zum besseren Wohlbefinden

Durch Fasten zum besseren Wohlbefinden Zum Jahresbeginn und nach den zahlreichen Schlemmer-Festtagen sind die Vorsätze in Punkte Ernährungsumstellung oder Fasten gross.
Doch Fasten wird nicht nur zur Gewichtsreduzierung praktiziert.

Fasten findet man in den unterschiedlichsten Formen in fast allen Kulturen und Religionen.
An Aschermittwoch beginnt i.d.R. die jährliche Fastenzeit für gläubige Katholiken, die bis Ostern dauert. Im Hinduismus spricht man von Askese, einem freiwilligen Verzicht auf Nahrung. Der jährliche Ramadan im Islam dauert sogar einen Fastenmonat, währenddessen von Sonnenaufgang bis -untergang nichts gegessen oder getrunken werden darf.

In dieser Zeit soll auf bestimmte Genussmittel wie Nikotin, Alkohol oder Süßigkeiten verzichtet werden, Varianten sind möglich, da dieses Fasten von der heutigen Kirche nicht mehr zwingend vorgeschrieben wird, sondern nur eine Empfehlung ist.

Fasten bedeutet, über einige Tage keine feste Nahrung zu sich zu nehmen. Beim Fasten stellt sich der Körper von der äußeren Nahrungszufuhr auf die körpereigenen Reserven um, von denen die meisten Menschen zu viel haben. Dabei greift der Körper für einen Tag auf die Kohlehydratreserven, danach auf die Fettpolster zu. So befreit er sich aber nicht nur von überflüssigem Fett, sondern auch von Giftstoffen.

Fasten sollte durch körperliche Bewegung unterstützt werden um den Effekt zu vergrößern. Wandern, Yoga, Aquajogging oder auch Nordic Walking sind dabei sehr beliebt.

Den Einstieg ins Fasten findet man am leichtesten durch eine 2-tägige Vorbereitung. Die Nahrung sollte auf leichtes Essen wie Reis, Gemüsesuppe, Salat und Obst umgestellt werden (am besten man bleibt bei einer Kategorie). Am dritten Tag erfolgt dann - ggf. mit Unterstützung durch Sauerkrautsaft oder Glaubersalz - eine gründliche Darmentleerung.

Danach beginnt das eigentliche Fasten. Trinken muss man natürlich auch während der Fastentage; 2 - 3 Liter Kräutertee, Gemüsesaft oder Wasser sollten es pro Tag mind. sein. Die optimale Länge der Fastenzeit wird allgemein mit 10 - 14 Tagen angegeben. Eine kürzere Dauer ist nicht empfehlenswert, weil der Körper erst nach einigen Tagen an die eigenen Fettreserven geht, wenn keine neue Nahrung mehr nachkommt. Am Ende der Fastentage sollte der Körper wieder langsam an feste Nahrung gewöhnt werden: etwas Obst, zum Beispiel ein Apfel, wäre optimal.

Die Gewichtsabnahme ist sicher für viele ein gewichtiger Grund, das Heilfasten einmal auszuprobieren - doch es gibt noch weitere Gründe, um das Heilfasten anzuwenden. Man fühlt sich nach dem Fasten körperlich und geistig fitter.
Nach dem Fasten ist es zudem leichter eine komplette Ernährungsumstellung durchzuführen. Außerdem findet die Seele wieder ins Gleichgewicht und der Genuss und die Freude am Essen wird nach dem Fasten wieder viel intensiver. Im Gegensatz zu den meisten Diäten gibt es beim Fasten keinen Jojo-Effekt.

Fasten bewirkt ebenfalls einen positiven Effekt auf die verschiedensten Erkrankungen wie Allergien, Migräne, wiederholten Erkältungen oder stressbedingten Verdauungsproblemen.

Aber auch mögliche Nebenwirkungen der Tage ohne Essen sollen erwähnt sein: manche Menschen klagen über Kopfschmerzen, Müdigkeit, trockene Haut oder niedrigen Blutdruck. Bei diversen Erkrankungen, aber auch bei instabilem Kreislauf oder Blutdruck sowie bei Stoffwechselkrankheiten oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme, ist Heilfasten in Eigenregie nicht empfehlenswert.

Wir empfehlen immer vorher einen Arzt zu konsultieren und sich durch einen Arzt über die Fastenzeit begleiten oder überwachen zu lassen. Der Fasten Interessierte kann heute auf zahlreichen Angebote zurückgreifen, die inzwischen angeboten werden; vom Wellness-Urlaub im Hotel bis zum Fasten im Kloster.

Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


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