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Pilates ganzheitliches Training für Körper, Seele und Geist

Pilates ganzheitliches Training für Körper, Seele und Geist Pilates gehört heute zu den bevorzugten Trainingsarten der Prominenz, Madonna und Co. brachten Pilates in die Schlagzeilen.

Beim Pilates gibt es keine Altersbeschränkung und keine Krankheiten, die an einer Trainings-Teilnahme hindern könnten. Zudem ist Pilates erschwinglich, schon für wenig Geld bekommt man fachkundige Anleitung und kann trainieren. Fitnessstudios sowie ambulante und stationäre Rehabilitationskliniken haben Pilates fest in ihr Programm integriert. Pilates gilt sogar als gute Methode, um einer Osteoporose vorzubeugen.

Pilates bietet vielen Sportler einseitig belastender Sportarten wie z.B: Golfspielern eigene Übungseinheiten, um den einseitigen Gebrauch von Muskelgruppen auszugleichen.

Im Gegensatz zum klassischen Krafttraining war es Pilates wichtig, nicht einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelgruppen zugleich zu aktivieren. Das Pilates Training ist ein ganzheitliches Körpertraining und schließt Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung ein.

Pilates wurde nach ihrem Erfinder dem Deutschen Berufsboxer und Bodybilder Joseph Hubert Pilates (1880-1967) benannt, der in seinem Training asiatische Kampfsportelemente mit Gymnastikübungen kombinierte und in New York sein erstes Studio gründete.

Alle Pilates Übungen gehen vom so genannten „Powerhouse“, dem Zentrum im unteren Bauch- und Rückenbereich aus. Nach einigen Übungswochen haben sich Haltung und Atmung verbessert, Ausdauer und Kraft gesteigert und das Gleichgewicht verbessert. Auch Stoffwechsel und Kreislauf werden angeregt. Ein bewusstes Trainingsprogramm für Körper, Seele und Geist.

Die langsamen, konzentrierten Bewegungen helfen beim Stressabbau, was wiederum auf die Seele harmonisierend auswirkt.
Es gibt keine Altersbeschränkung und keine Krankheiten, die an einer Teilnahme am Pilates-Training hindern könnten.
Gerade für Menschen die eigentlich nur schwer für Sport zu begeistern sind, bietet Pilates einen sanften Einstieg, denn beim Pilates lässt sich angenehm entspannen und gleichzeitig die Figur straffen.

Eine Übungseinheit Pilates dauert zwischen 30 und 50 Minuten und sollte mindestens einmal wöchentlich durchgeführt werden.

Alle Grundübungen werden auf einer Schaumstoffmatte durchgeführt und für Fortgeschrittene durch verschiedene Hilfsmittel wie Hartschaumrolle, elastischer Ring oder den Reformer ergänzt.
Pilates hat die fünf klassischen Geräte (Reformer, Cadillac, Chair, Barrel, Spine Corrector) erfunden, um den Schülern eine Unterstützung bei der Ausführung der Übungen zu geben.
Das weit verbreitete Mattentraining wird erst für Fortgeschrittene empfohlen.

Die rund 500 Pilates-Übungen wechseln ab zwischen Dehnung und Kräftigung der Muskulatur.

Die wesentlichen Prinzipien der Pilates-Methode sind Kontrolle, Konzentration, bewusste Atmung, Zentrierung, Entspannung, Bewegungsfluss und Koordination. wodurch die Stärkung der Muskulatur, die Verbesserung von Kondition und Bewegungskoordination, eine Verbesserung der Körperhaltung, die Anregung des Kreislaufs und eine erhöhte Körperwahrnehmung angestrebt werden:

Kontrolle: die kontrollierte Ausführung aller Übungen und Bewegungen ist ein wesentlicher Grundsatz des Trainings, wodurch auch die kleineren „Helfermuskeln“ gestärkt werden.

Konzentration: Harmonie von Körper und Geist durch Konzentration. Jede Bewegung soll mental kontrolliert werden, die Aufmerksamkeit soll ganz auf den Körper gerichtet sein.

Atmung: eine wichtige Rolle bei Pilates spielt das Training der bewussten Atmung. Sie soll Verspannungen entgegenwirken und die Kontrolle über den Körper erhöhen.

Zentrierung: Mit Zentrierung ist die Stärkung der Körpermitte gemeint, das so genannte Powerhouse, das vom Brustkorb bis zum Becken reicht und alle wichtigen Organe enthält. Die Stärkung der Powerhouse-Muskulatur kräftigt vor allem den Rücken und kann sich bei Rückenschmerzen positiv auswirken.

Entspannung: Bewusste Entspannung soll helfen, Verspannungen aufzufinden und zu lösen. Entspannung ist bei Pilates jedoch nicht das Gegenteil von Körperspannung.

Fließende Bewegung: Alle Übungen werden in fließenden Bewegungen ausgeführt, ohne längere Unterbrechungen. Es gibt keine abrupten isolierten Bewegungen.

Kostenlose Schnupperstunden sind sicherlich auch in Ihren Fitnessstudios in der Umgebung möglich, oder sie starten alternativ mit einem Wochenend-Workshops. Wer sich in einer Übungsgruppe nicht wohl fühlt, kann in vielen Studios auch Einzelunterricht bekommen. Sobald man sich die Übungen nach Anleitung und Korrektur durch einen Trainer angeeignet hat, ist auch ein Training zuhause möglich: eine dicke Matte und ein paar Kissen genügen. Zumindest die Basisübungen sollten unter professioneller Betreuung begonnen werden.

Wer bereits an ernsthaften orthopädischen Krankheiten wie Bandscheibenvorfall, Knie- oder Hüftarthrose leidet, sollte vor Beginn seinen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen.

Informationen zu Pilates lassen sich auch bei den Krankenkassen finden.


Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


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