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Coenzym Q10 (Ubichinon)

Coenzym Q10 (Ubichinon) Begriff
Ubichinon (auch UQ, Coenzym Q, CoQ, Q oder Coenzym Q10)
ist ein Chinon-Derivat mit lipophiler Isoprenoid-Seitenkette, strukturell verwandt mit Vitamin K und Vitamin E.
Q10 hat die Aufgabe, als Elektronencarrier der mitochondrialen Atmungskette alle Zellen mit Energie zu versorgen. Q10 wirkt als lipophiles Antioxidant und kann oxidiertes Vitamin E in wirksames Vitamin E zurück wandeln. Weiterhin fördert das Coenzym die Stabilisierung von Zellmembranen und erhöht die Immunkompetenz.

Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz. Es wird zum Teil im Körper selbst produziert und in der Leber synthetisiert, aber auch über die Nahrung aufgenommen. In jeder menschlichen Zelle wird die Energie aus der Nahrung in körpereigene Energie (ATP) umgewandelt. Die Organe Herz, Lunge und Leber mit dem höchsten Energiebedarf weisen deshalb auch die höchste CoQ10-Konzentration auf.
Mit zunehmenden Alter (ca. ab 40. Lebensjahr), aber auch durch Medikamenteneinnahme und Alkoholkonsum läßt die körpereigene Produktion von Q10 nach.
Um dann den Tagesbedarf von etwa 30 – 200 mg gerecht zu werden ist es daher sinnvoll, die Substanz von außen und über die Ernährung zuzuführen. Hiefür sind besonders die Lebensmittelquellen wie Olivenöl, öliger Fisch, Eier, Leber, Nüsse, Hülsenfrüchte, Sesamsamen, Sonnenblumenkerne, Pflanzenöle, Kohl, Zwiebeln, Kartoffeln, Spinat, Rosenkohl und Brokkoli. Durch Kochen kann das Coenzym jedoch zerstört werden.

Herstellung
Für die Herstellung von CoQ10 werden drei Verfahren eingesetzt
: Fermentation von Hefen, Fermentation von Bakterien und chemische Synthese. Das durch chemische Synthese hergestellte CoQ10 enthält jedoch auch das cis-Isomer (eine im natürlich auftretenden CoQ10 nicht vorhandene Molekularstruktur), das jedoch in der kommerziellen Produktion durch Reinigungsschritte entfernt wird. Durch chemische Synthese hergestelltes CoQ10 verfügt üblicherweise über einen höheren Reinheitsgrad.

Hintergrund
Coenzym Q10 wurde 1957 entdeckt.
Die chemische Struktur konnte 1958 von Karl August Folkers ermittelt werden. 1978 erhielt der britische Wissenschaftler Peter Dennis Mitchell den Nobelpreis für Chemie für die Erkenntnisse über die Rolle von Coenzym Q im Q-Zyklus des Komplex III der Atmungskette.
Q10 wird sowohl als Bestandteil von kosmetischen Cremes sowie auch als Nahrungsergänzungsmittel zum Verkauf angeboten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung erklärte jedoch 2001, dass ein Heileffekt nicht nachgewiesen sei und somit Werbeaussagen zu Coenzym Q 10 in Frage zu stellen sind.

Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


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Weiterführende Literatur zu Coenzym Q10:

Gesundheit durch Vitalstoffe von Thomas Spengler
Vitalstoffe die Medizin der Zukunft von Arnulf Fahl

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