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Grippe & Erkältung, reinigende Gewitter

Grippe & Erkältung, reinigende Gewitter Grippe und Erkältung sind reinigende Gewitter

Ist man erst einmal von solch einer Erkrankung heimgesucht worden, hat Ihr Körper diese wahrscheinlich auch nötig.

Es kann damit anfangen, dass Sie sich nicht wohl fühlen, es entwickeln sich Kopfschmerzen, ein Hinweis, dass sich Viren im Körper vermehrt haben können und ihre Gifte in Nervenzellen eingedrungen sind.

So weit konnte es kommen, weil das Abwehrsystem ungenügend fit und zu langsam war, um eingedrungene Viren gleich zu neutralisieren. Spätestens jetzt erfolgt die Mobilmachung des Abwehrsystems, wenn es denn dazu fähig ist.

Die Körpertemperatur wird erhöht (Fieber), weil dann der Angriff rascher und wirksamer abgewehrt werden kann. Das bemerken Sie als Frösteln und das Bedürfnis, sich wärmer anzuziehen oder im Bett stärker zuzudecken. In dieser Phase kann ein warmes Bad - Temperatur so, wie man sich am wohlsten fühlt - sehr nützlich sein. Schneller aufgeheizt, kann der Körper die Viren in einer früheren Phase ihrer Vermehrung stoppen und erfolgreich bekämpfen. Anschließend sollte man im Bett ruhen und überhaupt so viel wie möglich schlafen.

Alsbald fängt der Organismus auch damit an, die ungebetenen (gekillten) Gäste hinauszuwerfen, und unerwünschte Substanzen (z.B. zu Schleim verflüssigte überschüssige Bindegewebssubstanzen) auszuscheiden. Die Nase fängt an zu laufen, Husten scheidet Schleim aus, teils wird auch per Durchfall die Ausleitung über den Darm aktiviert, und der Körper - inzwischen genügend durch Erzeugung von Fieber aufgeheizt - fängt intensiv zu schwitzen an.

Unterstützende Maßnahmen für den Heilungsverlauf

Eine ganze Reihe von Maßnahmen unterstützt den Heilungsverlauf von Grippe und Erkältungen:

Bei Entzündungen und insbesondere Fieber ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig, da der Körper während der Krankheit viel Flüssigkeit verliert. Dazu zählen jedoch nicht Alkohol, Kaffee oder schwarzer Tee - reichliche Zufuhr von reinen Trinkwasser ist besonders wichtig. Der Körper braucht jetzt besonders viel Wasser, um die Gifte und Ausscheidungsprodukte darin zu lösen und auszuscheiden: Über den Urin (der meist wegen der vielen zu lösenden Stoffe dunkler sein wird), über die Haut durch Schwitzen, und möglicherweise auch über Durchfall (beschleunigte Ausscheidung über den Darm). All dieses benötigte Wasser muss reichlich ersetzt werden, um die Ausscheidungsvorgänge in Gang zu halten.
Empfehlenswert sind mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag.
Nur Trinkwasser und mineralarme Tafelwässer sind geeignet, teils in Form von Kräutertees
wie dem Abwehr und Fieber fördernden Lindenblütentee (verstärkt die Ausscheidung durch Schwitzen), und eine Kombination von Wollblumen (Blüten der Königskerze) und Thymian, welche bei Husten schleimlösend wirkt und den unangenehmen trockenen Hustenreiz beendet. Daneben gibt es noch weitere "Hausmittel" gegen Erkältung. Mancher schwört auf Ingwertee (frischer Ingwer in heißem Wasser, mit Zitronensaft und Honig), andere bevorzugen die Inhalation von Teebaum- oder Pfefferminzöl oder legen eine in Scheiben geschnittene Zwiebel auf das Nachtschränkchen, damit die Dämpfe den Schnupfen lindern.

Mineralwässer sind weniger geeignet; die enthaltenen Mineralien vermindern die Kapazität des Wassers, weitere Substanzen darin aufzulösen. Die Tees können in größerer Menge aufgebrüht und über den Tag hinweg auch kalt getrunken werden.

Inhalationen mit Kamille oder Salzlösungen sind gut für die Atemwege. Gurgeln und heiße Getränke lindern eine mögliche Rachenentzündung (Pharyngitis).

Lehmbäder
Man kann 1 kg Luvos-Heilerde (Lehm; in Apotheken und Drogerien erhältlich) in ein mit gut warmem Wasser gefülltes Bad rühren und sich darin - unter gelegentlichem Aufrühren des Lehms und Nachfüllen von warmem Wasser - etwa 20 Minuten aufhalten. Der Lehm saugt Gifte über die Haut ab und bindet sie. Anschließend duscht man warm ab und geht sofort zu anschließendem Ruhen ins Bett.

Pflanzenheilkunde Homöopathie
Es gibt mehrere homöopathische Arzneimittel, die speziell bei Grippe und Erkältungen höchst wirksam die Abwehrmaßnahmen des Organismus unterstützen. Diese sollten von einem in Homöopathie bewanderten Arzt oder Therapeuten auf die Symptome des Patienten abgestimmt ausgesucht werden.


Die richtige Weichenstellung bei einer Grippe oder Erkältung kann bewirken, dass Sie hinterher viel gesünder und leistungsfähiger sind.

Noch besser ist es, gar nicht erst eine Grippe auf sich zukommen zu lassen, sondern jetzt die Ernährungs- und Verhaltensweise so zu gestalten, dass das Grippevirus, wenn es dann überall in der Luft schwebt, im eigenen Organismus keinen Nährboden vorfindet und auf eine aufmerksame, hochgerüstete und rasch reagierende körpereigene Abwehr trifft, die ihm keine Chance zur Vermehrung lässt. 

Generell ist immer angeraten; den Rat eines mit der jeweiligen Methode vertrauten Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers einzuholen.
Dieser Text ist rein informativ und nicht als Diagnose oder Therapieanweisung gedacht. Für Fragen zu Ihrer eigenen gesundheitlichen Situation konsultieren Sie bitte Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.
Es kann keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernommen werden, die direkt oder indirekt aus diesen Informationen resultieren.


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